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Perbinger Kirche - Aussenansicht

In der Ortsmitte steht eine kleine, schmucke Kirche. Sie ist dem heiligen Nikolaus geweiht und wurde um 1300 errichtet. Dem Baustil nach stammt sie aus der Übergangszeit vom Romanischen zum Gotischen. In den Jahren 1902 und 1978 wurde sie gründlich restauriert.

Im Turm hängen zwei Glocken mit je einem Gewicht von zweieinhalb und eineinhalb Zentnern. Der Friedhof umschließt die Kirche und bekam 1984 eine neue gemauerte Einfriedung als Ersatz für immer wieder schadhaft gewordene Zäune. Er macht stets einen gepflegten Eindruck. Leider sind die kunstvollen schmiedeeisernen Grabkreuze aus dem 17. und 18. Jahrhundert verschwunden.

Der Hochaltar ist gotisch, mit zwei Barockstatuetten St. Markus und Johannes Evangelist. Beide Seitenaltäre entstanden um 1760.

Seit 1840 besitzt die Kirche eine als historisch anzusehende Orgel mit einem Manual und vier Registern. Ihre charakteristischen Merkmale sind das sogenannte "kurze Manual" und das "kurze Pedal", welches dem Spiel allerdings einige Kunst abverlangt. 1980 wurde diese schön klingende Orgel restauriert. Von Instrumenten dieser Art gibt es in Bayern nur noch wenige.

Ab dem ersten Weihnachtsfeiertag 1958 führte Pfarrer Seemann (nach einer Perbinger Initiative) in diesem Kirchlein den regelmäßigen Sonn- und Feiertagsgottesdienst ein. Zuvor gab es wöchentlich nur einen Mittwochgottesdienst als Schulmesse.

Perbing gehörte immer zur Pfarrei und Gemeinde Dornach. Im Zuge der Gebietsreform 1972 kam Perbing zur Großgemeinde Eichendorf. Auch die Pfarrei Dornach verlor ihre Selbstständigkeit. Im Jahre 1977 musste sie ihren in den Ruhestand getretenen Seelsorger, Pfarrer Rudolf Seemann, verabschieden und kam mit der Filialkirche Perbing zum Pfarrverband Eichendorf.